EU AI Act, Artikel 4: was Ihr Unternehmen jetzt nachweisen können muss
60 Minuten Klartext für Geschäftsführung, IT, HR und Datenschutz: für wen die KI-Kompetenzpflicht gilt, welche Maßnahme als angemessen zählt und wie Sie das dokumentieren.
60 Minuten · online über Google Meet · Termin nach Ihrer Wahl
Für die Geschäftsführung: Haftung klären
Wer im Unternehmen wofür verantwortlich ist.
Für HR & L&D: Schulung nachweisen
Welche Mitarbeitenden geschult werden müssen.
Für IT & Compliance: Dokumentation aufsetzen
Was Sie in einer Prüfung vorlegen können müssen.
Die nächsten Entscheidungen treffen
Sie wissen, was Ihr Unternehmen jetzt tun muss.
Betroffenheit klären
Ist Ihr Unternehmen von Artikel 4 betroffen?
Pflichten verstehen
Was der EU AI Act konkret verlangt.
Dokumentation
Welche Nachweise sinnvoll sind.
Fahrplan
Konkrete nächste Schritte nach 60 Minuten.
Was die zuständigen Stellen sagen
Die genannten Stellen haben das Angebot von Layer One weder geprüft noch bestätigt noch empfohlen. Die zitierten Hinweispapiere dienen der Orientierung und sind keine verbindlichen Vorgaben.
Bundesnetzagentur · Juni 2025
KI-Kompetenzen nach Artikel 4 KI-Verordnung
„Anbieter und Betreiber von KI-Systemen einschließlich solcher mit allgemeinem Verwendungszweck, wie bspw. Chatbots, unabhängig von Wirtschaftszweig oder Organisationsgröße."
BeKI (BMDS) / BAköV (BMI) · 26. September 2025
Kompetenzaufbau gemäß Art. 4 AI Act, für die Bundesverwaltung
„Die Beachtung lediglich einer Gebrauchsanweisung des KI-Systems dürfte dabei regelmäßig nicht ausreichend sein."
Bundesnetzagentur
zur Dokumentation
„Daher empfiehlt die Bundesnetzagentur, dass Organisationen ihre Maßnahmen zur Sicherstellung von KI-Kompetenz gut dokumentieren."
Was die 60 Minuten abdecken
Was Artikel 4 verlangt, und was er ausdrücklich nicht verlangt.
Wer einbezogen werden muss: Menschen, die tatsächlich mit KI-Systemen arbeiten, einschließlich Auftragnehmern und Dienstleistern.
Welche Formate zählen, von selbstgesteuertem Lernen über Workshops bis zu mehrstufigen Programmen.
Wie eine Dokumentation aussieht, die einer Prüfung standhält: Art der Maßnahme, Umfang, teilnehmende Personen.
Was der geplante Digital Omnibus am Wortlaut von Artikel 4 voraussichtlich ändert, und was das für Ihre Planung bedeutet.
Ihre Fragen, live beantwortet.
Warum Layer One
Umsetzungspartner, kein Ersatz für eine Kanzlei: Wir übersetzen die Anforderung in Maßnahmen, die im Alltag funktionieren.
Seit 2021 in der Digitalisierung mittelständischer Unternehmen tätig.
Jede sachliche Aussage ist mit Quelle und Datum belegt und wird nachgezogen, wenn sich die Rechtslage ändert.

Julian Peer Freitag
Co-Founder & Managing Director, Layer One GmbH
Vorträge zu KI in der Unternehmenspraxis, unter anderem an der Zeppelin Universität und der BSP Business & Law School.
Wie die Sitzung abläuft
60 Minuten, pünktlicher Beginn, pünktliches Ende.
0 bis 5 Min · Einordnung
Was seit dem 2. Februar 2025 gilt, und was sich am 2. August 2026 ändert.
5 bis 20 Min · Wer betroffen ist
Wer in Ihrem Unternehmen gemeint ist.
20 bis 35 Min · Angemessenheit
Welche Maßnahme zu welcher Rolle passt.
35 bis 45 Min · Nachweis
Was Sie dokumentieren sollten.
45 bis 60 Min · Ihre Fragen
Live beantwortet.
Was Sie aus dem Briefing mitnehmen
01
Eine Einschätzung, welche Personengruppen in Ihrem Unternehmen betroffen sind.
02
Einen Maßstab dafür, was eine Maßnahme angemessen macht.
03
Eine Struktur, um Ihre Maßnahmen zu dokumentieren.
04
Die Umsetzungs-Checkliste als Fahrplan, nur live im Briefing verfügbar.
05
Antworten auf Ihre konkreten Fragen.
Kein Verkaufsgespräch. Wenn Sie danach mit uns arbeiten möchten, sagen wir Ihnen am Ende, wie das geht.
Was Artikel 4 tatsächlich verlangt
Für alle, die es genau wissen wollen.
Wortlaut und Anwendungsbereich
Artikel 4 des AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber, Maßnahmen zu ergreifen, damit ihr Personal und andere Personen, die in ihrem Auftrag mit KI-Systemen umgehen, über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen. Die Vorschrift gilt unmittelbar seit dem 2. Februar 2025. Ab dem 2. August 2026 greifen die Aufsichts- und Durchsetzungsregeln.
Wer einbezogen werden muss
Menschen, die tatsächlich mit KI-Systemen arbeiten, eigenes Personal ebenso wie Auftragnehmer und Dienstleister, die im Auftrag der Organisation am Betrieb oder an der Nutzung beteiligt sind. Rein privater Zugriff auf KI-Werkzeuge löst die Pflicht nicht aus.
Was nicht verlangt wird
Nicht verlangt werden ein bestimmtes Produkt, standardisierte Schulungsmaßnahmen, externe Zertifizierungen, die Benennung eines KI-Beauftragten oder regelmäßige Vorabprüfungen durch Aufsichtsbehörden. Mögliche Formate reichen von selbstgesteuerten Lernprogrammen über Workshops bis zu mehrstufigen Schulungsprogrammen.
Was eine Dokumentation enthalten sollte
Art der Maßnahme, Umfang, die teilnehmenden Personen und das Datum. Ziel ist, dass die Entscheidung für die gewählte Maßnahme nachvollziehbar und plausibel bleibt, auch gegenüber Prüfern.
Geplante Änderung durch den Digital Omnibus
Nach dem aktuellen Stand des Gesetzgebungsverfahrens soll der Wortlaut von Artikel 4 abgeschwächt werden: von „sicherstellen" zu „unterstützen". Eine politische Einigung liegt vor, die Veröffentlichung wird vor dem 2. August 2026 angestrebt. Der Kern bleibt: Unternehmen sollen etwas Angemessenes tun und es nachweisen können. Stand dieser Information: 28. Juli 2026.
Kurz gefasst
Artikel 4 schreibt keine bestimmte Schulung vor, er verlangt aber eine angemessene Maßnahme und deren Nachweis. In 60 kostenlosen Minuten erfahren Sie, wen es in Ihrem Unternehmen betrifft, was als angemessen gilt und wie Sie es dokumentieren.
Kostenlos · mehrere Termine zur Auswahl · 60 Minuten · online über Google Meet.
Häufige Fragen
Was kostet das Briefing?
Nichts. Es ist kostenlos und ohne Kaufverpflichtung.
Reicht es, wenn sich unsere Leute selbst einarbeiten?
Selbstgesteuertes Lernen ist ein zulässiges Format: sowohl die Bundesnetzagentur als auch die Hinweise des Bundes nennen es ausdrücklich. Entscheidend ist nicht das Format, sondern ob die Maßnahme zur Rolle passt und ob Sie sie auf Nachfrage nachweisen können. Beides behandelt das Briefing.
Brauchen wir ein Zertifikat?
Ein Zertifikat ist nicht erforderlich. Sinnvoll ist ein Nachweis darüber, welche Maßnahme wann und mit welchen Personen durchgeführt wurde.
Gilt das für uns, wenn wir nur ChatGPT nutzen?
Die Pflicht gilt für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, ausdrücklich auch für solche mit allgemeinem Verwendungszweck, unabhängig von Branche und Unternehmensgröße. Wer beruflich mit solchen Systemen arbeitet, muss einbezogen werden. Rein private Nutzung genügt nicht.
Ist das eine Rechtsberatung?
Nein. Layer One ist kein Rechtsberater. Wir ordnen ein und zeigen die praktische Umsetzung. Rechtliche Bewertungen im Einzelfall gehören zu Ihren Rechtsberatern.
Kann ich Kolleginnen und Kollegen mitbringen?
Ja. Bei der Buchung können Sie weitere Personen als Gäste hinzufügen; sie erhalten den Zugangslink automatisch.
Was passiert nach meiner Anmeldung?
Sie erhalten sofort eine Bestätigung mit Kalendereintrag und Google-Meet-Link. 24 Stunden vor der Sitzung bekommen Sie eine kurze Erinnerung und eine weitere eine Stunde vorher.
Mir passt keiner der Termine.
Schreiben Sie uns an hello@layer-one.io, wir stimmen einen individuellen Termin ab. Eine Aufzeichnung gibt es nicht: Das Briefing findet nur live statt, damit Ihre Fragen direkt beantwortet werden.
Muss ich meine Kamera einschalten?
Nein. Sie können zuhören und Ihre Fragen im Chat stellen.
Was passiert mit meinen Daten?
Ihre Angaben werden ausschließlich zur Organisation des Briefings und für die Erinnerungen verwendet. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.
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Ihre Angaben verwenden wir ausschließlich zur Organisation des Briefings und für die Erinnerungen. Keine Weitergabe an Dritte; Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.
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Lieber vorher sprechen? Schreiben Sie uns für ein Erstgespräch.
Rechtsgrundlage und Quellen
Alle sachlichen Aussagen dieser Seite stützen sich auf die unten aufgeführten, öffentlich verfügbaren Dokumente. Stand: 28. Juli 2026.
Layer One ist kein Rechtsberater. Der Inhalt dieser Seite ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Keine der genannten Stellen hat das Angebot von Layer One geprüft, bestätigt oder empfohlen.
Regulation (EU) 2024/1689
Regulation (EU) 2024/1689 (AI Act), Article 4 (AI literacy). Retrieved on 28 July 2026.
Bundesnetzagentur
Bundesnetzagentur, „KI-Kompetenzen nach Artikel 4 KI-Verordnung", Hinweispapier, Juni 2025. The guidance serves orientation only and does not constitute binding instructions or interpretations. Retrieved on 28 July 2026.
BeKI / BAköV
BeKI (Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung) und BAköV (Bundesministerium des Innern), „Kompetenzaufbau gemäß Art. 4 AI Act (KI-VO), Hinweise für Grundlagen-Schulungen", Stand 26. September 2025. The paper is addressed to the German federal administration: the general remarks on Art. 4 and Art. 26 AI Act are transferable, the internal administrative rules and offerings are not. Retrieved on 28 July 2026.
IHK
Several German chambers of industry and commerce inform companies about the training obligation under Article 4 AI Act. Retrieved on 28 July 2026.
IHK Schleswig-Holstein · „AI-Act: Was Unternehmen jetzt wissen müssen"
IHK Köln · „Verpflichtung im AI-Act: KI-Kompetenz im Unternehmen"
IHK Hannover · „Verpflichtungen im AI-Act: KI-Kompetenzen im Unternehmen sichern"
Fachpublikationen
Springer Professional, „KI-Schulungen sind jetzt Pflicht", 17. Februar 2025, Johannes Marco Holz und Frederik Kopp. Retrieved on 28 July 2026.
TÜV Rheinland Consulting, „KI-Kompetenz nach Art. 4 EU AI Act: Was Unternehmen jetzt umsetzen müssen". Retrieved on 28 July 2026.
